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Charité schafft finanzielle Trendwende

Freitag, 11. Dezember 2009

Berlin – Die Charité-Universitätsmedizin Berlin hat ihr Defizit nach Vorlage des 3. Quartalsberichts drastisch reduziert und ist damit auf einem guten Weg, ihre Budgetziele für 2009 zu erfüllen. Dies teilte der Vorstand jetzt dem Finanzausschuss des Aufsichtsrates mit. Geplant ist, im laufenden Jahr die Verluste auf 19,5 Millionen Euro zu reduzieren. 2008 lagen sie noch bei 56,6 Millionen Euro.

Jürgen Zöllner, Vorsitzender des Aufsichtsrats und Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung, hob die „erfolgreiche finanzielle Trendwende“ hervor. Zwar liege noch viel Arbeit vor den Verantwortlichen, aber das Universitätsklinikum zeige damit die Verlässlichkeit seiner Planungen. „Ich bin jetzt zuversichtlich, dass die Charité wie geplant im Jahr 2011 wieder verlustfrei arbeiten kann“,

Insgesamt liegt das Defizit im dritten Quartal bei 12,4 Millionen Euro. Klinikum-Direktor Matthias Scheller sieht gute Chancen, das Ergebnis weiter zu stabilisieren. „Das Krankenkassenbudget für 2009 ist zwar noch nicht unterschrieben, aber die wesentlichen Ergebnisse stehen fest“, erklärte er. Der Tarifabschluss mit der Ärztegewerkschaft Marburger Bund im September habe für Klarheit auf der Kostenseite gesorgt. Um die Budgetziele zu erreichen, wird die Charité 2009 rund 70 Millionen Euro einsparen. © hil/aerzteblatt.de

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