Berlin – Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat die Kritik der SPD am Vorhaben der schwarz-gelben Koalition zurückgewiesen, in der Pflege eine private Zusatzversicherung einzuführen. Rösler sagte der „Berliner Zeitung“ vom Samstag, auch seine Amtsvorgängerin Ulla Schmidt (SPD) habe entsprechende Pläne ausarbeiten lassen.
„Ich habe festgestellt, dass hier im Ministerium mehrere Modelle dafür entwickelt worden sind“, berichtete Rösler. Er reagierte damit unter anderem auf den Vorwurf des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach, eine Privatvorsorge in der Pflege sei ökonomisch unsinnig und ethisch inakzeptabel.
„Selbst meine Vorgängerin Ulla Schmidt, die ja wohl derselben Partei angehört wie Herr Lauterbach, war offenbar davon überzeugt, dass wir in der Pflege eine zusätzliche Kapitaldeckung brauchen“, sagte Rösler.
aerzteblatt.de |
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