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Ärzteschaft

Ärzte und Pflegeheime wollen besser kooperieren

Mittwoch, 6. Januar 2010

Berlin – Die Bundesärztekammer (BÄK) und der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) haben vereinbart, in Zukunft besser zu kooperieren. „Es gibt keine generelle ärztliche Unterversorgung von Heimpatienten in Deutschland, aber wir können besser werden“, erklärt BÄK-Vizepräsidentin Cornelia Goesmann. Die medizinische Versorgung könne optimiert werden, wenn das Pflegefachpersonal der Heime und die heimversorgenden Ärzten effektiver und reibungsfreier zusammenarbeiten würden.

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Beide Organisationen empfehlen dazu eine Reihe von Maßnahmen, die kurzfristig umsetzbar sind. So schlagen sie vor, Visiten besser zu organisieren, abgestimmte Arztbesuche und Bereitschaftsdienste möglichst an sieben Tagen in der Woche anzubieten sowie von Heimpersonal begleitete Facharztbesuche der Bewohner durchzuführen. Mit den Maßnahmen ließen sich laut BÄK und bpa auch Notfall-Krankenhauseinweisungen an Wochenenden vermeiden.

 „Um die Anforderungen an die medizinisch-pflegerische Versorgung in Pflegeheimen bewältigen zu können, müssen einerseits die Kräfte durch gute Koordination gebündelt und andererseits die fehlenden Rahmenbedingungen geschaffen werden“, sagt bpa-Präsident Bernd Meurer.

Zentraler Ansatzpunkt seien verbindliche Absprachen zwischen den regelmäßig besuchenden Hausärzten und den Pflegefachkräften. Hiervon würden Ärzte und Pflegefachkräfte zum Wohle des Patienten profitieren, so die Organisationen. © hil/aerzteblatt.de

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