Düsseldorf – Als erste Krankenkasse hat die DAK mit der Klinik Porta Westfalica in Bad Oeynhausen einen Vertrag für die orthopädische Rehabilitation älterer Menschen geschlossen. Er ergänzt laut DAK die bislang vorgesehene geriatrische Rehabilitation im Bereich orthopädischer Erkrankungen. Das Angebot soll beispielsweise Patienten nach einer Operation bei Oberschenkelhalsbruch trotz Mehrfacherkrankungen und hohem Pflegebedarf besser und schneller mobilisieren.
„In Verbindung mit gezielter Nachsorge bedeutet dies für hunderte Betroffene den Weg zurück in ein möglichst normales Leben“, sagte DAK-Vorstandschef Herbert Rebscher bei der Vertragsunterzeichnung. Denn auch im Anschluss an den Klinikaufenthalt stelle die Kasse den Patienten weitere Hilfen zur Verfügung.
Ein spezieller „Nachsorgepass“ der Klinik gewährleiste, dass die Gesundheitsberater der Kasse die weitere Versorgung optimieren können. „Hierzu gehört, dass wir unsere Kunden richtig und sicher durch den Dschungel im Gesundheitswesens begleiten“, erklärte DAK-Vorstandschef Rebscher.
Harry Fuchs, Berater der Bundesbehindertenbeauftragten, lobte den DAK-Vertrag als wichtigen Meilenstein: „Mit diesem Modell wird die medizinische Rehabilitation zum ersten Mal gezielt auf die Beseitigung der durch Krankheit verursachten Defizite bei der Teilhabe älterer Menschen am Leben in der Gesellschaft ausgerichtet.“
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