New Haven – Nanoverdrahtete Sensoren können Biomarker für Prostata- und Brustkrebs nachweisen. Zu diesen Ergebnissen kamen Wissenschaftler um Mark Reed und Tarek Fahmy von der Universität in Yale. Sie veröffentlichten ihre Arbeit in der Zeitschrift Nature Nanotechnology (doi:10.1038/nnano.2009.353).
„Nanosensoren waren im letzten Jahrzehnt im Umlauf, aber sie wurden nur in kontrollierten Laborsettings benutzt“, sagte Reed. „Dies ist das erste Mal, dass wir im Stande sind, sie Vollblut testen zu lassen, das Proteine, Ionen und andere Dinge enthält, die den Nachweis der Biomarker erschweren.“
Die Forscher entwickelten ein neuartiges Gerät, das die Biomarker auf einem Chip abfängt, in diesem Fall spezifische Antigene für Prostata- und Brustkrebs. Die Ansammlung der Antigene auf dem Chip macht es möglich, äußerst kleine Konzentrationen von Picogramm pro Milliliter nachzuweisen.
„Diese neue Methode ist viel genauer und von der Interpretation des individuellen Maschinenbedieners viel weniger abhängig als die bisherigen Messmethoden“, sagte Fahmy.
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Nicht nur Biomarker für Krebserkrankungen, sondern auch für andere pathologische Prozesse wie kardiovaskuläre Erkrankungen seien durch die Nanosensoren nachweisbar.
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