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Medizin

H1N1: 800.000 Impfstoffdosen in den USA zurückgerufen

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Atlanta – Die Firma Sanofi-Aventis hat in den USA etwa 800.000 Dosen eines Impfstoffes gegen die Neue Influenza A/H1N1v zurückgerufen. Tests hatten gezeigt, dass der Antigengehalt der Chargen zu niedrig war.

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Die Chargen waren für die Impfung von Kleinkindern im Alter von 6 bis 35 Monaten vorgesehen. Bei der Zulassung hatte der Impfstoff noch die geforderte Antigen-Menge enthalten. In späteren Tests war sie, wie es heißt, um 10 bis 12 Prozent gefallen, sodass nach Einschätzung der Centers for Disease Control and Prevention in Atlanta keine ausreichende Impfwirkung mehr sichergestellt war.

Es ist unklar, seit wann die Impfstoffe nicht mehr ausreichende Mengen Antigene enthalten und wie viele Kinder damit geimpft wurden. Auch die Ursache für den Antigen-Verlust ist nicht bekannt. Einige Experten vermuten, dass die Antigene sich an der Wand der Kanülen festgesetzt haben könnten.

Da bei den pädiatrischen Impfstoffen besondere Kanülen verwendet werden, würde dies erklären, warum nur sie betroffen waren. Eine Bestätigung für diese Vermutung liegt allerdings nicht vor. © rme/aerzteblatt.de

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