Kriterien für Benotung von Pflegeheimen sollen überarbeitet werden
Freitag, 18. Dezember 2009
ddp
München – Bereits kurz nach dem Start der neuen Pflegenoten für Heime und ambulante Dienste prüfen die Krankenkassen, wie diese für Ratsuchende verlässlicher gemacht werden können.
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Vorstand Klaus-Dieter Voß vom Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung sagte dem Magazin „Focus“, im Januar wolle er sich mit Experten beraten. „Auf dieser Grundlage entscheiden wir dann, ob die Pflegenoten gegebenenfalls kurzfristig nachjustiert werden müssen“, sagte er.
Anfang Dezember hatten die Kassen dem Blatt zufolge erste Noten für Heime verteilt. Prüfer der Medizinischen Dienste in einzelnen Ländern hatten moniert, schlechte Pflege sei mit Durchschnittsnoten von 1 (sehr gut) bis 5 (mangelhaft) nicht immer erkennbar. Die Kritik lautete, dass manche Heime zu gut abschneiden, weil Pflegemängel durch gute Werte etwa fürs Essen wettgemacht werden.
Das Magazin schrieb, bei ersten Tests hätten umgekehrt ambulante Dienste wohl schlechter gewirkt, als sie sind. Mobile Helferinnen pflegten oft gut, dokumentierten aber lückenhaft, so der Eindruck der Prüfer.
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