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Auch die regionalen Angebots- und Beschäftigungsstrukturen unterscheiden sich. So liegt der Anteil der in Heimen versorgten Pflegebedürftigen zwischen 45 Prozent in Schleswig-Flensburg oder Heilbronn und 19 Prozent im thüringischen Wartburgkreis, Bremerhaven und Neubrandenburg.
Ein Ost-West-Gefälle zeige sich auch bei der Auslastung der Pflegeheime: Während die Heimplätze in ostdeutschen Kommunen zu 95 Prozent belegt sind, liegen sie in vielen rheinland-pfälzischen Regionen deutlich unter 80 Prozent.
Angesichts dieser Zahlen warnt Rolf-Ulrich Schlenker, designierter stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Barmer GEK, vor regionalen Unterschieden der Pflegequalität: „Wir müssen verhindern, dass eine Qualitätsschere aufgeht und unsere Pflegeversicherten vollkommen unterschiedliche Pflegeleistungen und -qualitäten bekommen.“ Denn der Anspruch auf gesetzliche Pflegeversicherungsleistungen sei bundeseinheitlich geregelt.
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