München – Der neue Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU), hält die Budgetierung in der gesetzlichen Krankenversicherung für nicht mehr tragbar.
„Die Budgetierung muss weg. Nur dann weiß der Arzt, dass er für seine Leistung auch bezahlt wird, wenn er sie für Kassenpatienten erbringt“, sagte Zöller dem Nachrichtenmagazin „Focus“.
Dies sei auch der geeignete Schritt um zu verhindern, dass Kassenpatienten länger auf Facharzttermine warten müssten als Privatversicherte. „Selbstverständlich muss man das ändern“, so Zöller. Der Patientenbeauftragte kündigte ein Patientenrechtegesetz an.
„Dass Patienten notwendige Hilfe wie Bittsteller einklagen müssen, geht nicht“, sagte der CSU-Politiker. Im Januar werde Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) mit Experten des Hauses in Klausur gehen. „Dann legen wir den Zeitplan vor“, sagte Zöller.
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Langgepflegte Feindschaften zwischen Ärzten und Politikern
wird mal wohl kaum so schnell aufheben können. Durch Populisten wie Blüm, Seehofer, Schmidt ist eine Kultur entstanden, die Abträglich ist. Ausserdem gibt es keine Rechtssicherheit als Arzt. Damit haben die Politik und die Kassenärztlichen Vereinigungen seit nun Jahrzenten den Karren an die Wand gefahren und diese Politik, der Gängelung fortgesetzt. Nun wundert man sich, dass man die Früchte, die man gesäht hat erntet? Meine Prognose ist, dass mehr und mehr Ärzte ins Ausland gehen werden. Die Zukunftsaussichten in D sind gleich null. Vielleicht noch gut in den ländlichen Ostgebieten, wo man dann als Einzelpraxis ein Gebiet von 60 km Umkreis betreuen darf, jede Nacht rausgerufen wird und sich jedes Wochenende ans Bein schmieren darf für ein paar Euro!! Wer das als Zukunftsaussicht sieht, der darf in D bleiben.
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