Berlin – Der Verband der Ersatzkassen (vdek) widerspricht den Äußerungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zum Ärztemangel. „Es gibt keinen generellen Ärztemangel, sondern höchstens regionale Engpässe, die zu beheben sind“, erklärte Thomas Ballast, Vorstandsvorsitzender des vdek. Hier seien die KBV und die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) in den Ländern gefordert, gemeinsam mit den Krankenkassen Lösungsvorschläge zu entwickeln und die ländlichen Regionen für die Ärzte attraktiv zu machen.
Die Zahl der ambulant tätigen Ärzte sei in den letzten zwanzig Jahren um 50 Prozent gestiegen, 89 Prozent aller Planungsbereiche entsprechend überversorgt, so Ballast. Von Ärztemangel betroffen oder bedroht sei dagegen weniger als Prozent aller Planungskreise.
aerzteblatt.de |
| Versenden | Teilen |
Leserkommentare
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.