Stuttgart – FDP-Chef Guido Westerwelle hat mehr Offenheit Deutschlands gegenüber der Gentechnologie gefordert. Beim Dreikönigstreffen der Liberalen in Stuttgart beklagte der Außenminister am Mittwoch, in Deutschland gebe es bei neuen Technologien zu viel Skepsis und Gegenwartsfixierung statt Zukunftsorientierung.
Das gelte sowohl für die Pharmaforschung als auch für die grüne Gentechnik und für die Nanotechnologie. Ausdrücklich bekräftigte er das liberale Wort von der „Ethik des Helfens und Heilens“.
Gentechnologie berge Risiken, habe aber vor allem auch Chancen, sagte der Minister. Unter Verweis auf konkrete Forschungsfortschritte beim Kampf gegen schwere Diabetes meinte er, hätten Skeptiker der Gentechnologie das Sagen, wären lebensermöglichende Therapien heute nicht möglich.
Gentechnisch hergestellte Medikamente würden zur Bekämpfung vieler Krankheiten große Fortschritte bringen. Die Frage der Stammzellforschung sprach Westerwelle nicht an.
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