Berlin/Hannover – Vertreter von Bund und Ländern beraten am Donnerstag mit dem Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) über die Reduzierung der Lieferungen von Schweinegrippe-Impfstoff. Die Länder wollen nur noch die Hälfte der 50 Millionen bestellten Impfdosen abnehmen.
Die neue Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Niedersachsens Ressortchefin Mechthild Ross-Luttmann (CDU), sagte am Mittwoch in Hannover, sie sei zuversichtlich, „dass wir eine für alle Beteiligten annehmbare Lösung finden werden.“
Mit der Hälfte der bestellten Dosen gebe es nach den neuesten Empfehlungen genug Impfstoff, um 30 Prozent der Bevölkerung vor der Neuen Grippe zu schützen. „Wir setzen auch auf die Kulanz des Pharmakonzerns GSK, überschüssige Impfstofflieferungen zu stornieren“, sagte die Ministerin.
Der Impfstoffhersteller hatte jüngst seine Gesprächsbereitschaft bekundet. Es bedeute aber nicht, dass man die Vorschläge der Länder auch annehme, hatte ein Unternehmenssprecher erklärt. Es gebe einen gültigen Kaufvertrag.
aerzteblatt.de |
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