Berlin – Der Herausgeber des Informationsdienstes „Arznei-Telegramm“, Wolfgang Becker-Brüser, sieht die Ursache für die Bestellung von zu viel Impfstoff gegen die Schweinegrippe in der Unfähigkeit der Gesundheitsbehörden. „Der Vertragsabschluss war einfach unprofessionell“, sagte der Pharmazeut und Arzt der „Berliner Zeitung“ vom Freitag. „Da hat man sich viel zu sehr an der Vogelgrippe orientiert.“
aerzteblatt.de |
Als Konsequenz aus den Fehlern forderte Becker-Brüser: „Derartige Großbestellungen bei der Pharmaindustrie müssen künftig transparent und mit öffentlicher Beteiligung erfolgen – begleitet von öffentlichen Anhörungen. Und es muss offen über Nutzen und Schaden gesprochen werden. Sonst fühlen sich die Menschen verschaukelt“, sagte er der Zeitung.
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