Düsseldorf – Ärzte im Rheinland mussten durch die letzte Honorarreform zusätzliche Verluste hinnehmen. Darauf verweist die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO). Demnach ist das Honorar für eine Regelbehandlung innerhalb eines Jahres um durchschnittlich 14 Prozent bei den Hausärzten und um 22 Prozent bei den Fachärzten gesunken.
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Insgesamt sind die Arzteinkommen laut KVNO seit 1990 um rund 50 Prozent zurückgegangen. „Anstatt den allgemeinen Abwärtstrend beim Arzteinkommen zu bremsen, hat die Honorarreform zumindest in Nordrhein die Situation noch verschlechtert“, kritisiert KVNO-Vorstand Peter Potthoff.
Im Rheinland bekomme ein Hausarzt pro Quartal nur noch 31,28 Euro für die Regelversorgung eines Patienten, ein Frauenarzt 13,37 Euro. Dafür Patienten ein Quartal lang zu behandeln, sei für die Praxen kaum noch machbar, mahnt Potthoff.
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