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Neue EU-Kommissarin schweigt zu Embryonenforschung

Donnerstag, 14. Januar 2010

Brüssel – Die designierte EU-Forschungskommissarin Maire Geoghegan-Quinn hat ihre Haltung zur umstrittenen Forschung mit menschlichen embryonalen Stammzellen offen gelassen. Bei ihrer am Dienstagabend beendeten Anhörung im Europaparlament in Brüssel ließ die irische Kommissars-Anwärterin eine entsprechende Frage von Europaabgeordneten unbeantwortet.

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Geoghegan-Quinn erklärte nur, nötig sei eine Forschung, um beste Produkte zur Bekämpfung von Krankheiten wie Alzheimer und Diabetes zu erarbeiten. Angesichts der wachsenden Lebenserwartung müssten die Menschen die Chance erhalten, das Alter auch gesund zu erleben. 

Im laufenden siebten EU-Forschungsprogramm sind Projekte von der Förderung ausgeschlossen, die eine Tötung von Embryonen einschließen. Allerdings können frühere und nachfolgende Versuchsschritte mit embryonalen Stammzellen gefördert werden. Diese Regelung geht über die in Deutschland geltende Stichtagsregelung hinaus.

Für ein von Deutschland und anderen EU-Staaten gefordertes grundsätzliches Verbot der Förderung embryonaler Stammzellforschung hatte es 2008 weder im EU-Ministerrat noch im Europaparlament eine Mehrheit gegeben. Auch eine Stichtagsregelung fand keine Zustimmung. © kna/aerzteblatt.de

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