Berlin – In Aachen ist kürzlich ein Heroinabhängiger an einer kutanen Milzbrandinfektion gestorben. Das Robert-Koch-Institut vermutet, dass die Erreger mit Injektionsnadel oder der Droge in den Körper gelangt ist. Sie schließt einen Zusammenhang mit mehreren Todesfällen in Schottland nicht aus.
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Bei dem 42 Jahre alten Drogenabhängigen aus Aachen kam jede Hilfe zu spät. Er war am 6. Dezember wegen ödematöser Veränderungen im Injektionsbereich (Kniekehle) und Verdacht auf eine tiefe Beinvenenthrombose stationär aufgenommen worden.
Eine Computertomographie des Unterschenkels zeigte eine Muskelnekrose mit drohendem Kompartmentsyndrom. In der Folge war eine chirurgische Faszieneröffnung im Bereich des Unter- und Oberschenkels erforderlich, später auch im abdominellen Bereich. Ohne Erfolg. Der Patient starb am 13.12.2009 an einem Multiorganversagen.
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