Mitarbeiter von Palliativstationen starken psychischen Belastungen ausgesetzt
Mittwoch, 20. Januar 2010
Bochum – Nicht erfüllte Ansprüche der Palliativmedizin und die Beziehung zum Patienten sind für Mitarbeiter auf Palliativstationen sehr belastend. Das sind Ergebnisse einer bundesweiten Befragung, die die Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (DGSS) jetzt veröffentlicht hat.
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Dabei macht den Palliativkräften besonders die Nähe zum Sterbenden, Ähnlichkeiten mit der eigenen Lebenssituation und ein junges Alter des Patienten zu schaffen. Ein gutes Team, Humor und ein ausgefülltes Privatleben sind dagegen Faktoren, die die Arbeit mit Palliativpatienten erleichtern.
Laut der Befragung leiden besonders langjährige Palliativmitarbeiter unter nicht erfüllten Ansprüchen an die eigene Arbeit. Je ein Fünftel beklagte mangelnde psychosoziale Betreuung, mangelnde medizinische Betreuung und mangelndes Zeit- und Personalmanagement. Eine große Nähe zum Patienten fand fast ein Viertel der Befragten belastend.
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