New York – Epigenetische Differenzen bei Subtypen der akuten myeloischen Leukämie könnten sich auf die Behandlungsmöglichkeiten auswirken. Diese Erkenntnisse gewannen Wissenschaftler um Ari Melnick von der Weill Cornell Universität in New York. Sie publizierten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Cancer Cell (Doi:10.1016/j.ccr.2009.11.020).
Genetisch ähnliche Leukämieformen reagieren unterschiedlich auf dieselbe Therapie. Das war bislang unerklärbar. Die Forscher entdeckten nun was diese Leukämietypen voneinander unterscheidet, indem sie die epigenetischen Differenzen bei Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) bewerteten. Unter epigenetischen Vorgängen versteht man Entwicklungen, die auf der Grundlage genetischer Anlagen durch Umwelteinflüsse gesteuert werden.
Sie fanden heraus, dass die unterschiedlichen Krankheitsverläufe von spezifischen epigenetischen Modifizierungen des Patienten abhängen. Die Forscher studierten einen speziellen epigenetischen Marker, die DNA-Methylierung, die für die Kontrolle des genetischen Erscheinungsbildes relevant ist.
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"Die Ergebnisse haben das Potenzial, um Ärzten zu helfen, ungeachtet dessen ob ein Patient eine relativ leichte oder schwerwiegende Leukämie hat, eine angemessene Therapie zu finden“, erklärte Melnick.
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