Düsseldorf – Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), fordert deutlich härtere Strafen gegen Händler, die Alkohol an Minderjährige verkaufen. „Wir müssen mehr darauf achten, dass der Bußgeldrahmen für Händler stärker ausgeschöpft wird“, sagte Dyckmans der „Rheinischen Post“ vom Montag. „Das ist kein Kavaliersdelikt“, betonte sie. Da würden vielleicht 300 Euro als Bußgeld erhoben. „Die Obergrenze liegt aber bei 50 000 Euro.“
Im Kampf gegen das sogenannte Komasaufen bei Jugendlichen kündigte die Ministerin eine neue Taktik an. „Die bisherigen Maßnahmen haben nicht so gewirkt, wie wir uns das gewünscht haben“, sagte Dyckmans. „Wir müssen den Jugendschutz besser durchsetzen. Dafür müssen die Kontrollen verstärkt werden.“
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