Bundesärztekammer gegen Zentralisierung bei Organspende
Dienstag, 26. Januar 2010
Berlin – Die Bundesärztekammer (BÄK) spricht sich gegen die
von der EU-Kommission geplante Richtlinie über Qualität und Sicherheit von
Organen aus. „Wir müssen das Niveau der Transplantationsmedizin in Deutschland
sichern und uns gegen die Brüsseler Zentralisierungspläne stemmen“, sagte
Martina Wenker vom BÄK-Vorstand auf dem zweiten Wissenschaftlichen Symposium
der BÄK zur Lage der Transplantationsmedizin am Dienstag in Berlin.
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Die geplante EU-Richtlinie werde den Mangel an Organen nicht
beheben, sondern eher zementieren. „Wir brauchen für die Organspende keine
supranationalen Normvorschläge, sondern differenzierte Regelungen, die die
Transplantationsmedizin wirklich voranbringen“, so Wenker. Dazu gehöre,
unabhängige Transplantationsbeauftrage in den Krankenhäusern flächendeckend
einzuführen.
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