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Mittwoch, 27. Januar 2010
EU-Parlamentarier wollen Mutterschutz verlängern

Brüssel – Der Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten des Europäischen Parlaments hat einer europaweiten Verlängerung des Mutterschutzes auf 18 Wochen zugestimmt.

Der Vizepräsident des Ausschusses, der hessische CDU-Europaabgeordnete Thomas Mann, kritisierte den Beschluss: „Das Ergebnis kann Deutschland teuer zu stehen kommen. Die Arbeitgeber finanzieren in Deutschland drei Viertel des Mutterschaftsgeldes, rund 1,6 Mrd. Euro jährlich. Eine Ausweitung der Mutterschutzfrist von 14 auf 18 Wochen würde eine Steigerung um rund 500 Millionen Euro pro Jahr bedeuten.“

Während Belgien bislang nur 27 Wochen Kombination aus Mutterschutz und Elternzeit gewährt, sind es in Deutschland 170 Wochen. Im EU-Durchschnitt können rund 92 Wochen beantragt werden. © ps/aerzteblatt.de

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