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Gates-Stiftung gibt zehn Milliarden Dollar für Impfstoffe

Freitag, 29. Januar 2010

Davos – Die Stiftung von Bill und Melinda Gates will zehn Milliarden Dollar (knapp 7,2 Milliarden Euro) für Impfstoffe für die armen Länder der Welt bereitstellen. Dies kündigten der Microsoft-Gründer und seine Frau am Freitag beim Weltwirtschaftsforum (WEF) im schweizerischen Davos an. Mit dem Geld sollen in den kommenden zehn Jahren Impfstoffe erforscht, entwickelt und an die ärmsten Länder der Welt geliefert werden.
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„Wir müssen dieses Jahrzehnt zu einem Jahrzehnt der Impfstoffe machen“, erklärte Bill Gates. „In Entwicklungsländern retten und verbessern Impfstoffe bereits jetzt millionenfach Leben. Durch Innovationen wird es künftig möglich sein, mehr Kinder als je zuvor vor dem Tod zu bewahren.“

Melinda Gates fügte ihrerseits hinzu: „Impfstoffe sind ein Wunder - mit nur wenigen Dosen schützen sie ein Leben lang vor tödlichen Krankheiten.“ Deshalb seien Impfstoffe die höchste Priorität der Gates-Stiftung. Die gegen Armut und Krankheiten kämpfende Stiftung wird hauptsächlich vom Ehepaar Gates finanziert. Bill Gates ist nach Angaben des US-Wirtschaftsmagazins „Forbes“ der reichste Mensch der Welt. © afp/aerzteblatt.de

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