Mittwoch, 3. Februar 2010
Internet-Süchtige häufig depressiv
Catriona Morrison von der Universität Leeds und Mitarbeiter haben einen Fragebogen ins Netz gestellt, der von 1319 Usern beantwortet wurde. Diese gaben dort nicht nur an, wie lange und wo sie täglich surften. Zur Umfrage gehörte auch ein Screening-Test zu depressiven Störungen, der Beck Depression Inventory (BDI). Wie zu erwarten, wurde der Fragebogen vor allem von jüngeren Usern beantwortet. Das mittlere Alter war 21 Jahre. Bei insgesamt 18 Probanden (1,2 Prozent) diagnostizierte Morrison eine „Internet-Abhängigkeit“. Die Forscherin zieht eine Parallele zur Spielsucht, die ebenfalls weit verbreitet ist, aber mit einer Prävalenz von 0,6 Prozent nur halb so häufig ist wie die Internet-Abhängigkeit. Die von Morrison ermittelte Prävalenz von 1,2 Prozent liegt übrigens weit unter anderen Schätzungen. Um Nachrichten kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden. |
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