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TK fordert Qualitätssicherung für Psychotherapie

Donnerstag, 4. Februar 2010

Hamburg – Die Techniker Krankenkasse (TK) fordert eine bessere Qualitätssicherung für psychotherapeutische Behandlungen. „Viele psychisch kranke Patienten in Deutschland erhalten nicht die Behandlung, die sie brauchen, sondern die, die der Therapeut vor Ort gerade im Angebot hat“, kritisiert die Kasse.

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Eine Auswertung sämtlicher Behandlungen der an Depression erkrankten TK-Versicherten hatte gravierende regionale Unterschiede aufgedeckt. „Im Raum Dortmund wurden die Patienten alle verhaltenstherapeutisch oder tiefenpsychologisch behandelt, in und um München bekommt dagegen fast jeder Dritte eine Psychoanalyse“, erklärt TK-Experte Thomas Ruprecht.

Auch der Umfang der Therapie sei weniger vom individuellen Bedarf der Patienten als vielmehr von der maximal von der Krankenkasse finanzierten Therapiestundenzahl abhängig.

Vor diesem Hintergrund bezweifelt die Kasse, ob psychisch kranke Patienten hierzulande eine angemessene Therapie erhalten. Gleichzeitig kritisiert sie fehlende Statistiken über Behandlungserfolge und -fehler in der Psychotherapie.

Im Rahmen des Modellprojekts „Qualitätsmonitoring in der ambulanten Psychotherapie“ untersucht die TK seit 2005 mithilfe von Patientenbefragungen die Wirksamkeit der Psychotherapie. Der Abschlussbericht des Projekts wird voraussichtlich im Herbst 2010 vorliegen. © hil/aerzteblatt.de

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Starmoon
am Donnerstag, 4. Februar 2010, 09:28

och joo

In München wird also anders behandelt, deswegen falscher, richtiger? Ich glaube, das kann eine Kasse nicht so toll und abschließend beurteilen. Möglicherweise sind die Nöte der Patienten in Dortmund und in München sehr unterschiedlich gelagert. Viellecht auch die Ausbildung der Therapeuten, wer weiß das schon so genau. Der Rückschluß auf Qualität ist wohl eher dem Einblick in die strapazierten Kassen geschuldet.
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