Donnerstag, 4. Februar 2010
Barmer GEK will leistungsbezogene Vergütung
„Heute folgt das Geld der Leistung beziehungsweise der Leistungsmenge. Ziel muss es sein, dass das Geld dem Erfolg folgt“, erklärte Fischer. „Und das muss vertraglich festgehalten werden.“ Man brauche eine leistungsbezogene Vergütung für eine erreichte Qualität. Diese Qualität müsse künftig durch die Kassen ermittelt, bewertet und vertraglich vereinbart werden können. „Das geht nur in enger Abstimmung mit den Ärzten“, sagte Fischer. Bislang machen Selektivverträge neun Prozent der gesamten Leistungsausgaben der Barmer GEK aus, insbesondere im Bereich der Arznei- und Hilfsmitteln. Hausarztverträge nach § 73b SGB V erklärte Fischer für kontraproduktiv: „Es kann nicht sein, dass man nur mit dem Hausärzteverband nach dem Motto ‚Friss oder stirb‘ verhandeln kann.“ Eine Abstimmung zwischen Hausärzten und Fachärzten würde dadurch konterkariert und neue Schnittstellen würden aufgebaut. Die aktuell von verschiedenen Krankenkassen erhobenen Zusatzbeiträge bezeichnete Fischer als eine feste Säule im System der GKV-Finanzierung, die von der Politik so vorgesehen gewesen sei. „Zusatzbeiträge sind in diesem System alternativlos. Jeder, der behauptet, auf Zusatzbeiträge verzichten zu können, streut den Menschen Sand in die Augen.“ © fos/aerzteblatt.de Um Nachrichten kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden. KISAEV am Freitag, 5. Februar 2010, 19:34
Barmer GEK will leistungsbezogene Vergütung
Tja, das ist ja wirklich eine gute Idee. Aber wie kommt es dann, dass so viele Psychphyrmaka verordnet und verkauft werden, die lediglich auf "Erfunde Krankheiten" beruhen und dazu noch solch schreckliche Wirkungen haben und den Patienten für alle Zeiten a) abhängig machen von diesen Tabletten b) so viel kaputt machen bei einer Person c) dazu noch eine Gefahr für die Mitbürger birgt. Kann ich nicht verstehen. Ich denke, die einzige Etrklärung ist hier, das die Krankenkassen nicht ausreichend aufgeklärt sind. Es gibt hierzu einige sehr interessante DVDs. Eine davon "Ein Millionengeschäft" wer sich das angeschaut hat, kennt sich aus wo hier die Gelder hinkommen. Und wenn das unter Kontrolle gebracht werden würde, müssten die Patieneten auch keine höheren Gebühren zahlen, und das Geld der Kassen könnte sinnvoller eingesetzt werden.
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