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Montag, 8. Februar 2010
KV Brandenburg für Festkostenzuschuss bei Arzneimitteln

Potsdam – Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) spricht sich für einen Festkostenzuschuss für Arzneimittel aus. „Die Krankenkasse bezahlt die wirtschaftlichste Verordnung, und wer ein teureres Medikament verordnet haben möchte, zahlt einen Festzuschuss dazu“, erläuterte KVBB-Vorstandsvorsitzender Hans-Joachim Helming das Modell.

So würden die Ressourcen des solidarisch finanzierten Systems gerechter verteilt, und der Versicherte könne mit entscheiden, welchen Zusatznutzen er durch Eigenbeteiligung individuell finanzieren möchte. „Dies ist gerecht gegenüber allen Beitragszahlern, es gibt keine Qualitätseinbußen und es führt auch nicht in die oft beschriebene Zweiklassenmedizin“, betonte Helming.

Seiner Auffassung nach wird es in Zukunft eine medizinische Grundversorgung und zusätzliche Wahltarife geben. Alles für alle und das auf dem höchsten, aktuellsten Stand der Medizin, der Pharmakologie, der Medizintechnik sei nicht finanzierbar. „Wer das behauptet, verkennt die Realität“, so der KV-Vorsitzende. © hil/aerzteblatt.de

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Thelber am Dienstag, 9. Februar 2010, 12:41
Das gab es schon einmal ...
... leider geht das jetzt wegen der geheim gehaltenen Rabatthöhen nicht mehr.

1) Rabatte offenlegen
2) Ja, die Patienten schätzen die Möglichkeit der Aufzahlung auf das lieb gewonnene und scheinbar "bessere" Möglichkeit, ich auch.
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