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Montag, 8. Februar 2010
Zunehmender Mangel an Pathologen droht

Berlin – Der Bundesverband Deutscher Pathologen (BDP) warnt vor einem zunehmenden Mangel an Pathologen. „Die Krankenkassen sehen keinen Ärztemangel – wir schon“, betont Verbandschef Werner Schlake.

So richteten sich laut einer Auswertung der Bundesärztekammer (BÄK) 2008 rund 14 Prozent aller im Deutschen Ärzteblatt inserierten Stellenangebote an Pathologen. Im Bereich der Akutkrankenhäuser und Universitätskliniken waren 123 offene Stellen zu verzeichnen.

Den offenen Stellen steht laut BDP eine sinkende Zahl von Pathologen gegenüber. Gab es im Jahr 2004 noch 1.303 berufstätige Pathologen in Deutschland, so sind es vier Jahre später nur noch 1.272. Im klinischen Bereich ging die Zahl der Pathologen zwischen 2004 und 2008 sogar um 13 Prozent zurück.

„Im Bereich der Tumordiagnostik werden die Untersuchungszahlen steigen und damit mehr Pathologen gebraucht, insbesondere, weil die methodischen Anforderungen sehr viel anspruchsvoller werden“, warnt Verbandspräsident Werner Schlake. Vor diesem Hintergrund sei der Mangel an Pathologen besonders beunruhigend. © hil/aerzteblatt.de

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