Frankfurt – Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) fordert eine neue Verteilsystematik für ärztliche Honorare. „Es kann nicht sein, dass ein Arzt in Hamburg, Bremen oder Niedersachsen beziehungsweise in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen oder Sachsen mehr Geld für die gleiche Leistung erhält, als Ärzte in den übrigen Bundesländern“, kommentieren KVH-Vorstandsvorsitzende Margita Bert und Gerd Zimmermann die bisher vorliegenden Honorarergebnisse für das Jahr 2009. Danach herrschen in den einzelnen KVen gravierende Honorarunterschiede.
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„Der erweiterte Bewertungsausschuss hat bei seinen Vorgaben für 2009 die zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel zu einem Ost-West- und Nord-Süd-Ausgleich verwendet und damit Gelder insbesondere aus den Süd-KVen in den Norden und Osten der Republik umgeleitet“, monieren die KVH-Chefs. Mit dem Ziel der versprochenen Anhebung der Ärztehonorare um zehn Prozent habe die Honorarreform 2009 augenscheinlich nichts zu tun.
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