Kooperation zwischen Ärzten für Internisten immer wichtiger
Dienstag, 9. Februar 2010
Wiesbaden –
Eine enge Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen ist für eine optimale
Behandlung der Patienten immer wichtiger. Darauf hat die Deutsche Gesellschaft
für Innere Medizin (DGIM) im Vorfeld des Internistenkongresses vom 10. bis 14.
April 2010 in Wiesbaden hingewiesen.
Für die
Diagnose und Therapie internistischer Erkrankungen stehe ein immer breiteres
Spektrum unterschiedlicher medizinischer Verfahren zur Auswahl. Gleichzeitig
steige mit dem Alter der Bevölkerung die Zahl jener Bundesbürger, die wegen
gesundheitlicher Beschwerden ärztlichen Rat suchten.
„Zum Wohle ihrer Patienten und im Sinne einer ganzheitlichen Medizin müssen
Internisten über ihr Fachgebiet hinaus blicken und den Austausch mit anderen
Fachärzten suchen“, betont der DGIM-Vorsitzende Jürgen Schölmerich vom
Universitätsklinikum Regensburg.
Ein Beispiel
für die Bedeutung ärztlicher Kooperation sei die Pharmakotherapie:
Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln verursachten viele Beschwerden gerade
bei älteren Patienten. „Ein intensivierter Austausch zwischen Internisten,
Pharmakologen aber auch anderen Facharztgruppen kann dazu beitragen, diese
unerwünschten Reaktionen zu vermeiden“, so Schölmerich.
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"Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln verursachten viele Beschwerden gerade bei älteren Patienten. „Ein intensivierter Austausch zwischen Internisten, Pharmakologen aber auch anderen Facharztgruppen kann dazu beitragen, diese unerwünschten Reaktionen zu vermeiden“, so Schölmerich."
Aus eigener Erfahrung kann ich diesen Hinweis nur unterstützen!!!
Da werden Rezepte überreicht, die sich auf ein Symptom beziehen, ohne daß der Arzt sich um Wechsel- oder auch Nebenwirkungen kümmert. Bei manchen Patienten führt das dazu, daß sie es nicht wagen, überhaupt noch ein Präparat einzunehmen, nachdem sie den Beipackzettel gelesen haben.
Zudem achtet längst nicht jeder Arzt darauf, daß die Dosierung im Alter häufig eine andere ist als in anderen Altersgruppen. Und dieses wäre besonders wichtig auch in der Psychiatrie.
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