Dienstag, 9. Februar 2010
CSU drängt erneut auf Einsparungen im Gesundheitswesen
Bundesgesundheitsminister Philip Rösler (FDP) trifft sich am Mittwoch mit dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherungen, um über Einsparmöglichkeiten zu beraten. Die FDP-Abgeordnete Ulrike Flach dämpfte allerdings die Erwartungen auf schnelle Beschlüsse. Sie hoffe zwar, „dass es Lösungen gibt, die sich mindernd auf die Ausgaben auswirken werden“. Ein schnelles Spargesetz sei aber „derzeit nicht geplant“, sagte sie der "Welt". Nach Informationen des Blattes soll bei dem Gespräch
zwischen den Kassen und Rösler unter anderem über den niedrigeren
Mehrwertsteuersatz auf Arzneimittel gesprochen werden. Auch die Möglichkeit,
die Arzneimittelpreise per Gesetz einzufrieren, soll auf den Tisch kommen.
Durch eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel
könnten nach Meinung von Experten rund drei Milliarden Euro gespart werden,
hieß es in dem Bericht weiter. Bei einem Zwangsrabatt auf Arzneimittel hielten
Experten ein Sparpotenzial von einer Milliarde Euro für realistisch. Um Nachrichten kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden. |
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