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| Johannes Singhammer /dpa |
Nach Informationen des Blattes soll bei dem Gespräch
zwischen den Kassen und Rösler unter anderem über den niedrigeren
Mehrwertsteuersatz auf Arzneimittel gesprochen werden. Auch die Möglichkeit,
die Arzneimittelpreise per Gesetz einzufrieren, soll auf den Tisch kommen.
Schließlich soll diskutiert werden, ob
und wie Kassen und Pharmafirmen über die Preise von Medikamenten verhandeln
können, für die Patentschutz besteht. Für Präparate, die diesen Schutz verloren
haben (Generika), haben Kassen und Hersteller bereits erfolgreich zahlreiche
Rabattverträge ausgehandelt.
Durch eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel
könnten nach Meinung von Experten rund drei Milliarden Euro gespart werden,
hieß es in dem Bericht weiter. Bei einem Zwangsrabatt auf Arzneimittel hielten
Experten ein Sparpotenzial von einer Milliarde Euro für realistisch.
Dafür müsste der Rabatt, den Pharmafirmen den gesetzlichen Kassen gewähren
müssen, von jetzt sechs auf 16 Prozent heraufgesetzt werden. Damit die
Hersteller nicht mit Preiserhöhungen reagieren, müsste es gleichzeitig einen
gesetzlichen Preisstopp geben.
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