Dienstag, 9. Februar 2010
Händedruck als Prognosemerkmal
Leiden – Bei älteren Patienten kann ein Händedruck dem Arzt
Informationen über die Prognose geben. Nach den Ergebnissen einer prospektiven
Beobachtungsstudie im Canadian Medical Association Journal (CMAJ 2010; doi:
10.1503/cmaj.091278) sterben Senioren mit einer geringen Kraftentwicklung in
der Hand früher. Bei den Personen im Alter von 89 oder älter war das Sterberisiko in den untern beiden Tertilen der manuellen Kraftentwicklung sogar doppelt so hoch. Und Personen, die bei einer zweiten Untersuchung vier Jahre nach der ersten einen deutlichen Abfall der Handkraft verzeichneten, war die Mortalität um 72 Prozent erhöht. Ein Handgriff-Dynamometer ist nach Ansicht der Geriater ein einfaches Messinstrument, um die Prognose hochbetagter Menschen besser abschätzen zu können. © rme/aerzteblatt.de Um Nachrichten kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden. antoinette am Samstag, 13. Februar 2010, 18:26
was aber, wenn ...
""Bei älteren Patienten kann ein Händedruck dem Arzt Informationen über die Prognose geben. Nach den Ergebnissen einer prospektiven Beobachtungsstudie im Canadian Medical Association Journal ... sterben Senioren mit einer geringen Kraftentwicklung in der Hand früher.""
M e i n Arzt hat keinen Händedruck. Ich drücke - als Senior - immer nur eine schlaffe, gestreckte Teil-Gliedmaße. Werde ich ihn überleben? |
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