Bad Neuenahr-Ahrweiler – Anfang Februar 2010 startete an der Europäischen Akademie ein von der EU gefördertes Forschungsprojekt zum Einsatz nanotechnologischer Verfahren in der Arthrititis-Forschung und Therapie. Hauptziel des Projekts ist es, neuartige Diagnoseverfahren für die einfache und frühzeitige Erkennung von rheumatoider Arthritis und Osteoarthritis zu entwickeln.
Rheumatoide Arthritis und Osteoarthritis sind weit verbreitete Krankheiten, die einen hohen Leidensdruck verursachen. Bisher gibt es aber weder ausreichende diagnostische Mittel um die Krankheit frühzeitig zu entdecken noch zufriedenstellende Verfahren, um verschiedene Behandlungsstrategien zu beurteilen.
Mit einem Budget von knapp neun Millionen Euro will das internationale Konsortium, an dem auch die Berliner Charité beteiligt ist, in den kommenden vier Jahren die Forschung in diesem Bereich voranbringen.
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