Jugendschutz-Training soll Akoholmissbrauch verhindern
Mittwoch, 10. Februar 2010
Mechthild Dyckmans
Berlin – Für einen besseren Schutz von Jugendlichen vor Alkoholmissbrauch haben seit 2007 knapp 40.000 Mitarbeiter aus Handel, Gastronomie und Tankstellen an einem Jugendschutz-Training im Internet teilgenommen.
Das teilte der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure (BSI) am Mittwoch in Berlin mit. 31.000 Teilnehmer hätten den anschließenden Test bestanden und ein entsprechendes Zertifikat erhalten. Bis Ende 2010 sollen demnach insgesamt 60.000 Teilnehmer ein entsprechendes Online-Training im Rahmen der „Schulungsinitiative Jugendschutz“ absolvieren.
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), bezeichnete es als das „übergeordnete Ziel“ des Jugendschutzes, den „riskanten und gesundheitsgefährdenden Alkoholkonsum zu reduzieren“.
Die beste Prävention könne jedoch nicht verhindern, dass Jugendliche versuchten, Alkohol zu kaufen. Ihnen müsse der Jugendschutz „den Hahn zudrehen“. Kellner und Kassierer müssten für Alterskontrollen sensibilisiert werden, damit sie in kritischen Situationen an der Kasse vorbereitet seien.
An der „Schulungsinitiative Jugendschutz“, die Ende 2007 startete, sind neben dem BSI weitere zwölf Wirtschaftsverbände und Kooperationspartner beteiligt, darunter der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband, die Deutsche Barkeeper-Union, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag und der Zentralverband des Tankstellengewerbes.
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Konsequente Durchführung der bestehenden Gesetze und Strafen im oberen Drittel. Damit lässt sich das einfach abstellen. Aber Frau Dyckmans ich unterstelle Ihnen genauso wie allen anderen Politikern fehlenden politischen Willen!!!
Leserkommentare
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