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Neues Institut für translationale Onkologie in Mainz

Freitag, 19. Februar 2010

Mainz – In Rheinland-Pfalz werden Forschung, Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen oder Erkrankungen des Immunsystems zukünftig durch ein eigenständiges Institut an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft verstärkt.

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Das Institut stellt eine strategische Ergänzung zum Forschungsangebot der Mainzer Universitätsmedizin dar und soll dazu beitragen, den medizinisch-naturwissenschaftlichen Fortschritt aus der Forschung noch schneller in die Behandlung von Patientinnen und Patienten einfließen zu lassen.

„Zielstellung ist, dass das neue Institut einen spürbaren Beitrag dazu leisten soll, herausragende Forschungsergebnisse der Johannes Gutenberg-Universität und der Universitätsmedizin kurzfristig aufzugreifen und diese zu neuen, innovativen Diagnoseverfahren und Behandlungswegen weiterzuentwickeln“, unterstrich Wissenschaftsministerin Doris Ahnen bei der Vorstellung des „Instituts für translationale Onkologie (TRON)“ in Mainz.

Das neue gemeinnützige Forschungsinstitut soll als Bindeglied zwischen universitärer Forschung und Unternehmen aus dem pharmazeutischen und medizintechnischen Bereich sowie einer Gruppe von biotechnologischen Start-Up-Unternehmen fungieren.

Mit der Gründung des Instituts, das auf dem Gelände der Universitätsmedizin angesiedelt sein wird, sollen grundlagen- und anwendungsorientierte Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Onkologie (Krebsforschung) und der Immunologie effizient in die Entwicklung innovativer Diagnoseverfahren und Arzneimitteln eingebracht werden.

Das Institut, für dessen Aufbau in den nächsten fünf Jahren Gesamtkosten in Höhe von rund 33 Millionen Euro anfallen werden, wird zu etwa einem Drittel durch das Wissenschaftsministerium finanziert. Die restlichen rund 20 Millionen Euro steuert das Institut durch private und öffentliche Mittel bei. © hil/aerzteblatt.de

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