Washington – Die Anbieter sogenannter Ohrenkerzen versprechen den Anwendern (nicht evidenzbasierte) Wohltaten, die von der Entfernung des lästigen Cerumens bis zur Entgiftung des Körpers und der Heilung von Krebsleiden reichen. Der US-Arzneibehörde FDA werden dagegen immer wieder Zwischenfälle gemeldet, bei denen sich die Anwender durch Feuer oder heißes Wachs Schäden zuzogen.
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Diese Berichte reißen offenbar nicht ab, so dass sich die FDA zu einer Warnung veranlasst sieht, zumal auch immer häufiger Kinder behandelt werden. Die Gefahren bestehen in der Auslösung eines Wohnungsbrands, in Verbrennungen von Gesicht, äußerem Ohr, Trommelfell und Mittelohr.
Verletzungen sind auch durch das tropfende heiße Wachs möglich, das den äußeren Gehörgang verstopfen kann. Auch Blutungen und Perforationen des Trommelfells sind vorgekommen. Die FDA rät den Patienten, das Cerumen von einem Arzt entfernen zu lassen, weil dieser auch mögliche andere Ursachen für einen Hörverlust erkennen könne.
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