Suchen in

  • Archiv
  • News
  • Foren
  • Blogs
  • Preise
4.371 News Ärzteschaft

Ärzteschaft

Neuer Ärzte­verband kritisiert herab­gesetzte Ge­bühren­sätze im PKV-Basis­tarif

Donnerstag, 25. Februar 2010

Berlin – Die Deutsche Ärzteunion Signa hat die Absenkung der Gebührensätze im Basistarif der privaten Krankenversicherung kritisiert. In der vergangenen Woche hatten sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Verband der privaten Krankenversicherungen (PKV) darauf verständigt, diese Gebührensätze vom 1,38- bis 1,8-fachen der Amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) auf das 0,9- bis 1,2-fache zu senken.

Anzeige

Eine kostendeckende Behandlung der Versicherten sei damit nicht mehr möglich, erklärte die Ärzteunion in einem offenen Brief an Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler. Weil die KBV als Körperschaft des öffentlichen Rechts nach deren Auffassung keine Verträge mit privatwirtschaftlichen Gesellschaften tätigen dürfe, will man die getroffenen Vereinbarungen nicht anerkennen.  

Die Deutsche Ärzteunion Signa hat sich im November vergangenen Jahres in Leipzig gegründet und will die Interessen niedergelassener Ärzte und Zahnärzte vertreten. Der Verband plädiert für einen Systemwechsel, bei dem das Sachleistungsprinzip durch das Prinzip der Kostenerstattung ersetzt wird.

Ärzte sollten dabei ohne Einbeziehung von Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen Direktverträge mit ihren Patienten abschließen. Der Arzt soll demnach mindestens den 2,3-fachen GOÄ-Satz abrechnen; die Rechnung erhält der Patient. Budgetierungen, Pauschalierungen oder Haftungen für ärztlich veranlasste Leistungen würden dann wegfallen. © fos/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

kfuzzi
am Donnerstag, 25. Februar 2010, 11:49

Go east

Immer bin ich davon ausgegangen, dass das Phantasialand in Brühl ist... FALSCH... es ist offensichtlich in Leipzig. Da gibt´s nicht nur Bananen, da gibt es auch endlich innovative Ansätze! Ist es im Osten wirklich noch so dunkel, dass man derartige Forderungen öffentlich artikulieren darf? So fundiert? Wird man denn immer noch vom Kopfsteinpflaster derart gebeutelt, dass man keine klaren Gedanken fassen kann? Es ist besser sich mit derartigen Wünschen direkt an den Entwicklungsminister zu wenden... das passt schon... der hat ein Ohr für die Armen dieser Welt... wenn schon der Ost-Transfer im RLV nicht ausreicht... Bitte: Immer mutig vorwärts und weiter so substanziell.

bis neulich
  • Drucken
  • Kommentieren
  • Teilen
  • Versenden
  •  
    Merken

Login

E-Mail

Passwort


Passwort vergessen?

Registrieren

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Merkliste