Berlin – Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) weist den Placebo-Vorwurf britischer Politiker gegenüber der Homöopathie entschieden zurück. Ein Ausschuss des britischen Unterhauses hatte gefordert, homöopathische Medikamente nur noch zu erstatten, wenn die Wirksamkeit in randomisierten klinischen Studien belegt sei.
DZVhÄ-Vorsitzender Curt Kösters hält es zwar für „ein ehrenwertes Unterfangen, wenn das Parlament nichts mehr bezahlen will, was nicht evidenzbasiert ist“. Allerdings müsse dann die „konventionelle Medizin weitestgehend abgeschafft werden“, verweist Kösters beispielhaft auf die „unsichere Datenlage“ bei Grippeimpfungen, in der Chirurgie, der Psychotherapie sowie bei der Behandlung multimorbider Patienten.
aerzteblatt.de |
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