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Bittermelone als Therapieoption bei Brustkrebs

Freitag, 26. Februar 2010

Philadelphia – Das Extrakt der Bitter-Melone hemmt das Zellwachstum bei Brustkrebs und könnte sogar präventiv wirken. Diese Erkenntnisse gewannen Forscher um Ratna Ray von der Universität Saint Louis. Sie veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Cancer Research (10.1158/0008-5472.CAN-09-3438).

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Bisherige Forschungsergebnisse zeigen, dass Momordica charantia, auch bekannt als Bittermelone oder Bittergurke, hypoglykämische und cholesterinsenkende Eigenschaften hat. Aufgrund dieser Effekte werde das Extrakt als ein Heilmittel für Diabetes Mellitus in Ländern wie Indien, China und Mittelamerika verwendet, so die Forscher.

Sie untersuchten aktuell menschliche Brustkrebs-Zellen und primäre epitheliale Milchdrüsenzellen in vitro und fanden so heraus, dass das Bittermelonen-Extrakt stark die Proliferation, also das Zellwachstum und die Teilung der Zellen verminderte und so den Tod von Brustkrebs-Zellen veranlasste.

„Unsere Ergebnisse weisen darauf hin, dass das Bittermelonen-Extrakt mehrere Signaltransduktionspfade beeinflusst, die den Brustkrebs-Zelltod einleiten“, sagte Ray. Dieses Extrakt könnte nach Auffassung der Forscher als eine diätetische Ergänzung zur Therapie des Brustkrebses verwendet werden.

Zusätzliche Studien seien aber erforderlich, um die molekularen Angriffspunkte des Bittermelonen-Extrakts in Krebs-Zellen zu verstehen, hieß es aus der Arbeitsgruppe. © rme/aerzteblatt.de

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