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Fast doppelt so viele Frakturen durch den langen Winter

Montag, 1. März 2010

Greifswald – Durch die anhaltende Dauerfrostperiode in den letzten Wochen im Nordosten mussten die Unfallchirurgen des Uniklinikums Greifswald deutlich mehr Patienten mit Frakturen behandeln. „Im Zeitraum vom 20. Dezember 2009 bis zum 20. Februar 2010 haben wir 46 Prozent mehr Brüche behandelt“, erklärt Peter Hinz, leitender Oberarzt der Unfallchirurgie.

Besonders häufig waren dabei Verletzungen am Kopf und an der Wirbelsäule. So registrierte das Uniklinikum Greifswald in den Vergleichsmonaten des Vorjahreszeitraumes neun Wirbelsäulenfrakturen, in diesem Winter waren es in nur zwei Monaten 31.

Die Schädelhirntraumata erhöhten sich zudem von 63 auf 117 in den vergangenen zwei Monaten, Mehrfachfrakturen traten vor allem bei Stürzen auf dem Oberarm auf. „Für die Betroffenen zieht das in der Regel nicht selten mehrere Operationen und einen längeren Heilungsprozess nach sich“, so Hinz. © hil/aerzteblatt.de

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