T-Zellzählung nutzlos bei der Prognose einer AIDS-Manifestation
Mittwoch, 3. März 2010
Ho Chi Minh City – Die Rate des CD4-T-Zell-Niedergangs kann bei der Prognose der klinischen Manifestation einer AIDS-Erkrankung nicht helfen. Jedoch ist sie ein Anhaltspunkt für den Beginn einer antiretroviralen Therapie.
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Zu diesen Erkenntnissen gelangten Forscher um Marcel Wolbers von der Oxford University Clinical Research Unit. Sie publizierten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift PLoS Medicine (doi:10.1371/journal.pmed.1000239).
Wolbers und seine Kollegen analysierten Daten von mehreren tausend Kohorte-Studienteilnehmern mit dem humanen Immundefizienzvirus (HIV). Sie fanden heraus, dass eine sinkende Anzahl von CD4-Zellen im Blut die Vorhersagegenauigkeit des Zeitpunkts an dem sich die HIV-Erkrankung klinisch manifestiert nicht verbessert. Dies sei zumindest bei den Patienten mit einer CD4 Zellzahl über 350 Zellen pro Mikroliter der Fall.
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