Berlin – Die Zahl der gesetzlichen Krankenkassen wird in den nächsten fünf Jahren einer Studie zufolge auf ein Drittel sinken. Von den aktuell 169 Kassen dürften bis 2015 nur noch 50 übrigbleiben, berichtete die „Welt am Sonntag“ vorab unter Berufung auf eine Studie der Wirtschaftsberatungsgesellschaft Ernst & Young.
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Bereits bis 2012 werde die Zahl der Kassen auf etwa 100 sinken. Besonders gefährdet seien dabei die meist kleinen Betriebskrankenkassen. Ihre Anzahl soll von heute 130 auf lediglich zehn zurückgehen.
Als Grund nennt die Studie die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen. Zum einen ist es im Gegensatz zu früher möglich, dass Krankenkassen pleitegehen. Zum anderen können die verbliebenen Anbieter einen erhöhten Finanzierungsbedarf seit der Einführung des Gesundheitsfonds und damit des einheitlichen Beitragssatzes in Höhe von 14,9 Prozent im vergangenen Jahr nicht mehr über Beitragssteigerungen ausgleichen.
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