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Ärzteschaft

Mehr ausländische Ärzte in Sachsen

Montag, 8. März 2010

Dresden – 1.249 ausländische Ärzte aus 82 Nationen waren Ende 2009 bei der Sächsische Landesärztekammer (SLÄK) gemeldet. Das sind rund neun Prozent mehr als 2008. „Die ausländischen Kollegen sichern die medizinische Versorgung in Sachsen ab und helfen so, die Auswirkungen des Ärztemangels zu minimieren“, unterstreicht SLÄK-Präsident Jan Schulze.

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Von den ausländischen Medizinern arbeiten 967 Ärzte im stationären Sektor und 126 im niedergelassenen Bereich. 51 arbeiten in sonstigen Bereichen und 97 ausländische Mediziner sind ohne ärztliche Tätigkeit. Laut AKS wächst der Anteil osteuropäischer Ärzte im Freistaat besonders stark, während Mediziner aus Westeuropa bisher nur unterdurchschnittlich vertreten sind. So arbeiten beispielsweise nur zwei Ärzte aus Großbritannien in Sachsen.

In den vergangenen Jahren hat die ÄKS ausschließlich in Österreich um Ärzte für Sachsen geworben, weil dort mehr Ärzte ausgebildet werden, als für die Versorgung notwendig sind. „Diesen Ärzteüberschuss können wir für Sachsen gut gebrauchen, um Lücken in den Krankenhäusern zu schließen“, erklärt Schulze. In Ländern mit einem Ärztemangel werde die Kammer dagegen nicht aktiv. © hil/aerzteblatt.de

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