Dresden – 1.249 ausländische Ärzte aus 82 Nationen waren Ende 2009 bei der Sächsische Landesärztekammer (SLÄK) gemeldet. Das sind rund neun Prozent mehr als 2008. „Die ausländischen Kollegen sichern die medizinische Versorgung in Sachsen ab und helfen so, die Auswirkungen des Ärztemangels zu minimieren“, unterstreicht SLÄK-Präsident Jan Schulze.
In den vergangenen Jahren hat die ÄKS ausschließlich in Österreich um Ärzte für Sachsen geworben, weil dort mehr Ärzte ausgebildet werden, als für die Versorgung notwendig sind. „Diesen Ärzteüberschuss können wir für Sachsen gut gebrauchen, um Lücken in den Krankenhäusern zu schließen“, erklärt Schulze. In Ländern mit einem Ärztemangel werde die Kammer dagegen nicht aktiv.
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.