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Sterblichkeitsrate bei Prostatakrebs sinkt

Montag, 8. März 2010

Hamburg – Angesichts der Krebsentwicklung in Deutschland zieht die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) eine positive Bilanz in der Prostatakrebstherapie. „Obwohl die Sterblichkeitsrate beim Prostatakarzinom allein aufgrund der demografischen Entwicklung hätte steigen müssen, ist sie gesunken“, sagte DGU-Generalsekretär Michael Stöckle in Berlin.

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So sank dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge die Mortalitätsrate bei Tumoren der Prostata auf zehn Prozent aller Krebssterbefälle. Die altersstandardisierte Sterberate fiel seit 1980 um 20 Prozent. Ein wichtiger Grund für diese Entwicklung ist laut Stöckle das Angebot der Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA). „Dadurch ist die Zahl frühzeitig entdeckter Karzinome deutlich angestiegen, entsprechend frühzeitig eingeleitete therapeutische Maßnahmen konnten gut greifen“, erklärt der DGU-Präsident.

Häufigere Früherkennung und bessere Behandlungsmöglichkeiten trugen laut Stöckle auch dazu bei, dass sich die relative Fünf-Jahres-Überlebensrate erheblich verbessert hat. Bei Prostatakrebs liegt sie laut RKI inzwischen bei rund 90 Prozent.

Mindestens jede vierte aller Krebsneuerkrankungen wird als urologischer Tumor lokalisiert. 2006 waren es nach Berechnung des RKI rund 109.000 der insgesamt 426.000 Neuerkrankungen. © hil/aerzteblatt.de

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