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Politik

Gehälter der Krankenkassen-Chefs steigen

Dienstag, 9. März 2010

Berlin – Trotz der Finanzkrise und knapper Beitragseinnahmen sind nach einem Zeitungsbericht die Gehälter vieler Vorstände der gesetzlichen Krankenkassen im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Das berichtet die „Bild“-Zeitung vom Dienstag unter Berufung auf eine Auswertung der Gehaltsveröffentlichungen der Krankenkassen.

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Danach verdiente der Chef der Techniker Krankenkasse, Norbert Klusen, im vergangenen Jahr am meisten: Sein Grundgehalt stieg um rund 25.000 Euro von rund 246.000 auf rund 271.000 Euro, wie die „Bild“ berichtet.

Bei der Barmer und der DAK bekamen die Vorstände dem Bericht zufolge je rund 4.000 Euro im Jahr mehr. DAK-Chef Herbert Rebscher habe rund 235.000 Euro verdient, Barmer-Chefin Birgit Fischer rund 203.000 Euro. Besonders hohe Prämien erhielten die Vorstände der Allgemeinen Ortskrankenkassen, schrieb „Bild“ weiter.

So habe der Chef der AOK Bayern, Helmut Platzer, zusätzlich zum Gehalt von 176.000 Euro noch 50.820 Euro Bonus bekommen. Der Chef der AOK Plus (Sachsen/Thüringen), Rolf Steinbronn, erhielt laut „Bild“ neben seinem Gehalt von 179.500 Euro noch 47.880 Euro Prämie. Der BKK-Landesverband Nordrhein-Westfalen habe Vorstand Jörg Hoffmann zum Gehalt von 175.000 Euro noch 45.000 Euro Bonus gezahlt. 

Auch die Pensionsregelungen für die Kassenvorstände fallen demnach großzügig aus. So garantiert die Barmer allen drei Vorständen unter Anrechnung anderer Versorgungen eine Staatssekretärs-Pension von derzeit 8.200 Euro im Monat, wie die Zeitung berichtet.

Die AOK Bayern zahle ihrem Chef im Alter 60 Prozent des Grundgehaltes, das seien derzeit 105.600 Euro im Jahr. Auch bei anderen AOKs würden Pensionen in Höhe von Spitzenbeamten gezahlt, schreibt „Bild“. © afp/aerzteblatt.de

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kfuzzi
am Donnerstag, 11. März 2010, 09:12

Gehälter

Hurra... die BLÖD-Zeitung hat wieder eine Neiddebatte eröffnet... ist doch komisch, dass DIESE Gehälter unter Beschuss genommen werden. Wer hat denn schon einmal den Stundenlohn eines Vorstandes errechnet? Kommt man denn nicht leichter an derartige Vergütungen? Habe noch nicht erlebt, das KH-Geschäftsführer oder C-Ärzte die dort ausgewiesenen Vergütungen monieren... Wer kann das Tätigkeitsspektrum eines Kassenchefs beurteilen? Wer kann denn die Leistung desselben abschließend bewerten? Wäre es wirklich vorbildlich ihnen vergleichsweise weniger zuzugestehen? Bei wem fangen wir denn dann an? Politik? Banken? Ärzte? ... oder hat gar eine Berufsgruppe noch Welpenschutz? locker bleiben... Geld verdienen
KISAEV
am Donnerstag, 11. März 2010, 07:50

Gehälter der Krankenkassenchefs steigen

Da kann man sich wirklich nur wundern. Man erwartet doch eigentlich von den Herren in den oberen Etagen, dass sie wissen, was Verantwortung ist. Ich frage mich, für was bekommen die Herren einen Boni, wenn doch angeblich die Krankenkassen so schlecht da stehen und von den Beitragszahlern mehr Geld brauchen. Kriwegen sie vielleicht den Boni, wenn sie solche Sachen durchsetzen? Boni wird meiner Meinung nach für gute Leistung bezahlt. In solch einer Position sollte man doch wirklich ein Vorbild sein. Aber das sehen die Herren wahrscheinlich nicht so. Sie sollten sich schämen.
Thelber
am Mittwoch, 10. März 2010, 17:48

Wer als erster am Trog ankommt, der bedient sich auch als erster ...

logisch, oder ?

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