Suchen in

  • Archiv
  • News
  • Foren
  • Blogs
  • Preise
4.377 News Ärzteschaft

Ärzteschaft

Fachberufekonferenz fordert bessere Arbeitsbedingungen

Donnerstag, 11. März 2010

Berlin – Angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland fordern Vertreter unterschiedlicher Berufsverbände bessere Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen. „Eine Gesellschaft des langen Lebens braucht genügend Angehörige der Gesundheitsberufe, um eine gute Patientenversorgung sicherzustellen“, verdeutlichte Cornelia Goesmann, Vizepräsidentin der Bundesärztekammer (BÄK) im Rahmen der 22. Konferenz der Fachberufe im Gesundheitswesen in Berlin.

Anzeige

Schon heute blieben jedoch in ländlichen Regionen Arztsitze unbesetzt, fehlten Krankenhausärzte und nehme die Personalknappheit in der Pflege zu. Diese Entwicklung wird sich laut Goesmann durch die geburtenschwachen Jahrgänge weiter verschärfen. „Es ist dringend erforderlich, schnell Gegenmaßnahmen einzuleiten, damit uns das notwendige Personal nicht wegbricht“, forderte die BÄK-Vizepräsidentin.

Die Konferenzteilnehmer stellten eigene Konzepte für ein besseres Versorgungsmanagement im ambulanten und stationären Bereich vor sowie Pläne für eine Internetplattform, die Auszubildende und Schüler über Gesundheitsberufe informiert. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

promisit
am Freitag, 12. März 2010, 08:31

Quo vadis mundus ?

Die BÄK sollte sich auch dafür einsetzen, dass die Bestrebungen aufhören, im Gesundheitswesen Geld zu sparen durch den Einsatz von Billiglohnarbeitnehmern, Schülern, Praktikanten etc., die in manchen Kliniken schon bis zu einem Fünftel des in der Pflege tätigen Personals ausmachen. Über DRG´s erhalten die Kliniken nicht unerhebliche Mittel zur Finanzierung der Ausbildung in der Krankenpflege. Statt die ausgebildeten Fachkräfte dann zu beschäftigen, beklagt man die Personalnot und beschäftigt weiter Hilfskräfte, Azubis, Praktikanten für ein freiwilliges soziales Jahr oder ein Berufsorientierungsjahr.
Der Einfallsreichtum ist beachtlich.
  • Drucken
  • Kommentieren
  • Teilen
  • Versenden
  •  
    Merken

Login

E-Mail

Passwort


Passwort vergessen?

Registrieren

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Merkliste