Hamburg – Eltern wünschen sich mehr Gesundheitserziehung an den Schulen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der DAK. Danach sind mehr als zwei Drittel der Eltern (69 Prozent) der Meinung, dass Gesundheitsthemen stärker im Unterricht behandelt werden sollten. Großen Bedarf signalisieren vor allem Eltern, deren Kinder eine Hauptschule (74 Prozent) oder eine Gesamtschule (77 Prozent) besuchen.
94 Prozent der Eltern, die einen Gesundheitsunterricht befürworten, liegt dabei das Thema „Ernährung“ besonders am Herzen. 88 Prozent wünschen sich, dass ihre Kinder mehr über die Bedeutung von Bewegung und Sport für die Gesundheit erfahren. Ebenfalls eine große Rolle spielt die Aufklärung über die Gefahren durch Alkohol, Rauchen und Drogen (86 Prozent) – fast alle Eltern von Haupt- und Gesamtschülern wünschen sich dabei mehr Unterstützung seitens der Schule (97 und 99 Prozent).
Die meisten Mütter und Väter wüssten gern ihre Kinder zudem in Sachen Erste Hilfe und Unfallvermeidung besser gewappnet (86 Prozent). Rund drei Viertel der Eltern sehen auch Bedarf, im Unterricht stärker die Themen Sexualität, Hygiene und Körperpflege sowie Bau und Funktion des menschlichen Körpers zu behandeln. Gleichermaßen wünschen sich die Eltern, dass Lehrer verstärkt die psychische Gesundheit ihrer Schützlinge im Fokus haben, indem sie die Kinder in Stressbewältigung und Gewaltprävention schulen.
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