Köln – Die spezifische Immuntherapie (SIT) kann bei allergischer Rhinitis gegen saisonale Pollen helfen, Symptomatik und Medikamentenverbrauch zu vermindern. Das ist das Ergebnis eines Health Technology Assessment (HTA)-Berichtes des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI). Allerdings gebe es für die vielen verschiedenen Behandlungsformen und die Kosteneffektivität noch enormen Forschungsbedarf, so der Bericht.
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Laut DIMDI leiden etwa 20 Prozent der Deutschen an allergischer Rhinitis, die SIT gilt als einziger kausaler Therapieansatz. Ziel der Therapie sei, eine klinische Toleranz gegen Allergene zu erreichen. Dem Bericht zufolge ist die Wirksamkeit der SIT bei Gräserpollen belegt. Deshalb empfehlen die Autoren bei entsprechender Indikation ihren Einsatz. Auch bei anderen saisonalen Allergenen wie Baumpollen könne die Therapie helfen.
Zu den Ausscheidungen von Hausstaubmilben und weiteren Allergenen fanden die Autoren in der Literatur allerdings keinen Nachweis der Wirksamkeit einer SIT. „Insgesamt ist die Wirksamkeit der spezifischen Immuntherapie mit der vorhandenen Literatur nicht für alle Therapieformen und Allergene zu beurteilen“, heißt es dazu vom DIMDI.
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