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Kassen wollen Einsparungen bei Apothekern und Ärzten

Freitag, 12. März 2010

Düsseldorf – Die Chefin des Spitzenverbandes der Krankenkassen, Doris Pfeiffer, hat drastische Einsparungen bei Apotheken gefordert. „Die Gewinnspannen der Apotheken sind immer noch so groß, dass sich mehr Apotheken halten können, als benötigt werden“, sagte Pfeiffer der „Rheinischen Post“ vom Freitag.

Sie forderte, den Großkundenrabatt, den die Kassen bei den Apotheken pro Packung bekommen, gesetzlich festzulegen. Er dürfe nicht, wie derzeit vorgesehen, verringert werden. „Da ließe sich ein dreistelliger Millionenbeitrag einsparen, ohne dass die Versorgung gefährdet wäre“, sagte Pfeiffer.

Zudem forderte Pfeiffer, dass die Honorare der Ärzte eingedämmt werden. „Die Ausgaben im Gesundheitssystem müssen mit der wirtschaftlichen Lage korrespondieren. Wir brauchen eine Kopplung der Arzthonorare an die wirtschaftliche Entwicklung.“ © ddp/aerzteblatt.de

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landei
am Dienstag, 30. März 2010, 11:10

Angleichung von Arzthonoraren an die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung:

Das wäre ja nur zu begrüßen. Wenn ich mich nicht täusche besteht unsere GOÄ seit 1996. Allein der Benzinpreis hat sich in der Zeit mehr als verdoppelt, alles andere ist ebenfalls im Preis gestiegen aber unsere GOÄ bleibt -- und bleibt .. und bleibt. Wird schon einen Grund haben warum die Politik seit fast 15 Jahre eisern an dieser Fassung festhält.
kfuzzi
am Dienstag, 16. März 2010, 08:46

Einheitskasse...

ist super! Auf jeden Fall für die Beschäftigten der Kasse, weil dann endlich richtig gespart wird. Rationalisierung, Priorisierung, Budget- und Honorverhandlungen alles nur noch Themen der EINEN Kasse. Es bräuchte auch keine Verbände, Kammern, KV´en etc. Wenn dann die dort Beschäftigten Kollegen auch wieder den Wechsel vom Funktionär zum Mediziner vollziehen, redet keiner mehr vom Ärztemangel. Kosteneinsparungen ohne Ende... Selbst solche Institutionen wie MDK, G-BA, IQWiG, Phillip und sein Tross... alles Einsparpotenzial. Natürlich wird diese Kasse an Freiberuflern und deren Therapiefreiheit reges Interesse zeigen und jedes Krankenhaus finanzieren wollen... , denn Krankenhausplanung und Sicherstellungsauftrag übernimmt diese Kasse gerne... Vorteil wird auch sein, dass wir etwaige Regresse und Zulassungen direkt mit Kassenmitarbeitern besprechen dürfen (sollten sich diese Zeit dafür nehmen). Auch für die Versicherten macht es Sinn... nur noch eine Beschwerdestelle! Sollte bei dieser Kasse jemand den Verscherten ernst nehmen? Hat der Versicherte eine Wahl? Wo soll er denn hin mit seinem Beitrag? Sich direkt einen Arzt leasen? Also Einheitskasse ist Klasse! Weiter so... und letztendlich noch privatisieren und alle in den Basistarif. Da wird noch einmal gespart. Wir sind auf dem besten Weg dahin... Fertig machen zum Seitenwechsel...

Bis neulich
adonis
am Montag, 15. März 2010, 16:13

Klar

Bei allen nur nicht bei mir. Richtig.
Ärztegehälter: eine gerechtere Verteilung wäre angebracht. Das meine ich auch. Da haben die KVen auf ganzer Linie versagt.
Apotheken: Da kann ich nichts dazu sagen.
Krankenkassen: Alle gesetzlichen Krankenkassen auflösen und die Einheitskasse. Das schafft eine Kostenreduzierung in der Verwaltung!!! Wieviele sinnlose Gallionsfiguren werden da bezahlt. Und Leistung: Gesetzlich vorgeschrieben.
Thelber
am Samstag, 13. März 2010, 21:49

... so ganz falsch ist die Ansicht sicher nicht ...

... dass es einige zu viele Apotheken geben mag.

In unserem Dorf mit ca. 3500 Einwohnern hat ein Apotheker eine Zweigapotheke aufgemacht, obwohl schon eine Apotheke am Ort und eine weitere im Nachbardorf keine 3 km weiter mit ebenfalls ca. 3000 Einwohner besteht. Seither "bekriegen sich die beiden", insbesondere "der Neue" kämpft mit allen juristischen Finessen ....

Da scheint mir zu viel Geld sicher auch eine Rolle zu spielen ....
Michael Heins
am Freitag, 12. März 2010, 23:37

Gesetzliche Zwangskassen

"Die Chefin des Spitzenverbandes der Krankenkassen"...
Von Zwangsbeiträgen finanzierte 169 gesetzliche Krankenkassen, die gerne weniger Geld für Leistungserbringer ausgeben wollen, also Apotheken, Ärzte, Medikamente usw, na sowas...lieber mehr Geld für Bürokratie und Verwaltungswasserkopf...
ein Reservoir für SPD-"Gesundheitsexperten".
frusti
am Freitag, 12. März 2010, 22:23

auf einmal

sollen die arzthonorare an die entwicklung gekoppelt werden hahaha die goä ist aus der frühen kreidezeit. der stern hat eine einkommenstabelle veröffentlicht - von der - der arztnähe unverdächtigen - gewerkschaftnahen böckler stiftung. also: auf gehts, hoch mit den gehältern, erstmal die verlustv der letzten jahre ausgleicghen.
elcee
am Freitag, 12. März 2010, 22:15

Danke für die Steilvorlage, Frau Pfeiffer!

„Die Gewinnspannen der Apotheken sind immer noch so groß, dass sich mehr Apotheken halten können, als benötigt werden“

STREICHE: Apotheken

SETZE: Krankenkassen

...was sie DAMIT erst sparen lässt....

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