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Marburger Bund ruft kommunale Ärzte zum Warnstreik auf

Freitag, 12. März 2010

Berlin - Der Marburger Bund (MB) ruft Ärzte in den kommunalen Krankenhäusern am 22. März zu einem eintägigen Warnstreik auf. „Die Arbeitgeber ignorieren die Versorgungsprobleme, die jetzt schon durch massenhaft unbesetzte Stellen entstehen“, erklärt MB-Vorsitzender Rudolf Henke. Zuvor hatte der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) vorgeschlagen, den Tarifabschluss für den Öffentlichen Dienst für die kommunalen Ärzte zu übernehmen.

Um den Arbeitgebern ihre „Ignoranz“ vor Augen zu führen, lädt die Ärztegewerkschaft am 23. März um 13 Uhr zu einer Zentralkundgebung nach Köln ein. Anders als zunächst geplant wird die nächste Runde der Tarifverhandlungen am 22. und 23. März nicht in Düsseldorf, sondern in Köln stattfinden.

Henke betonte, die Tarifeinigung im Öffentlichen Dienst sei für die Tarifverhandlungen der Ärzte kein Maßstab. „Im Ärztlichen Dienst gibt es ganz andere Rahmenbedingungen.

5.000 Arztstellen können nicht besetzt werden, weil die schlechten Arbeitsbedingungen junge Ärzte abschrecken und den Rückzug aus der kurativen Medizin provozieren“, verdeutlicht Henke. Arbeitsüberlastung, unterbezahlte Bereitschaftsdienste, unbezahlte Überstunden und die Ungleichbehandlung von Teilzeitkräften hätten die Arbeitgeber zu verantworten. „Deshalb muss sich die VKA endlich bewegen“, forderte Henke. © hil/aerzteblatt.de

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Michael Heins
am Freitag, 12. März 2010, 23:46

Wohl wahr...

...unbezahlte Überstunden, Verstoss gegen das Arbeitszeitsgesetz uvam sind sehr häufig Betrug und muessen auch als solcher geahndet werden. Die Verwaltungspfiffis muessen dafür haftbar gemacht werden. Dann wird es auch funktionieren.

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