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Europäische Länder sagen umweltbedingten Gesundheitsrisiken Kampf an

Montag, 15. März 2010

Parma – Die europäischen Mitgliedsländer der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wollen in den nächsten zehn Jahren die umweltbedingten Gefahren für die Gesundheit reduzieren.

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Die Regierungsvertreter aus 53 Staaten vereinbarten auf der Ministerkonferenz Umwelt und Gesundheit im italienischen Parma, entsprechende nationale Programme aufzulegen, wie das WHO-Regionalbüro für Europa am Freitag mitteilte.

Sie sollen unter anderem dafür sorgen, dass bis 2020 alle Kinder gleiche Chancen auf gesunde Ernährung, saubere Luft, eine von Chemikalien freie Umwelt und eine sichere Wasserversorgung und Abwasserentsorgung bekommen. Deutschland wurde bei dem Treffen von Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz (CDU) vertreten.

Die Regierungsvertreter sicherten in der Erklärung zu, die gesundheitsschädlichen Folgen des Klimawandels in Angriff zu nehmen. Sie kündigten außerdem an, bei Klimaschutzmaßnahmen die Gesundheitsthematik stärker einzubeziehen. So sollen unter anderem die Frühwarn- und Notfallsysteme für extreme Wetterereignisse und Krankheiten gestärkt werden.

Die Delegierten machten den Angaben zufolge zugleich darauf aufmerksam, dass der Gesundheitssektor in allen Ländern der energiehungrigste Sektor sei und daher im Abbau von Treibhausgasemissionen durch einen rationelleren Energieverbrauch vorangehen könne.

Die Konferenz in Parma war den Angaben zufolge CO2-neutral. Es seien nur umweltfreundliche Materialien und Produkte verwendet worden. Laut WHO erhielten die Teilnehmer sowohl Freifahrscheine für Busse mit Elektroantrieb als auch Fahrräder. Sämtliche Abfälle der Konferenz würden wiederverwertet; die Stadt Parma habe alle übrigen CO2-Kosten ausgeglichen. © afp/aerzteblatt.de

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